
Psychosomatik
Der Begriff psychosomatisch leitet sich von den griechischen Wörtern Psyche (Seele) und Soma (Körper) ab. Er beschreibt die enge Wechselwirkung zwischen seelischen Prozessen und körperlichen Beschwerden. Psychische Belastungen können echte, spürbare Körpersymptome auslösen, und umgekehrt beeinflussen körperliche Leiden das seelische Wohlbefinden.
Was ist der Unterschied zwischen psychisch und psychosomatisch?
Der Hauptunterschied liegt darin, dass sich psychisch auf rein seelische Vorgänge und das Denken, Fühlen oder Handeln bezieht, während psychosomatisch die Wechselwirkung zwischen Körper und Seele beschreibt, bei der seelische Belastungen echte körperliche Beschwerden auslösen.
Nicht jede Krankheit ist ausschliesslich psychisch oder psychosomatisch bedingt. Die Bedeutung erweitert jedoch aus meiner Sicht den Blick und das Verständnis von Krankheiten, Verletzungen und Beschwerden und lässt uns Kraft finden zu heilen.
Was geschieht, wenn wir unseren Beschwerden oder Krankheiten bewusst werden? Unweigerlich werden wir mit unseren Werten, Glaubensätzen, Schuldgefühlen, Beziehungen, Selbstschutz, prägenden Entscheidungen und mit Eigenverantwortung konfrontiert. Um einen Heilungsprozess in Gang zu setzen, ist es unausweichlich sich gegenüber sich selbst und anderen zu öffnen.
